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Zu meiner Person


Vom Bauernhof aus in die weite Welt 

Geboren als Erste von drei Geschwistern in Lübeck. Aufgewachsen auf dem Bauernhof
in meiner bildungsfernen Familie
 in dem Dorf Duvensee in Schleswig-Holstein. Hoch-begabt zu sein, bedeutete für mich ab der frühen Kindheit die beständige Auseinan-dersetzung mit familiärer und schulischer Ausgrenzung, mit Benachteiligungen, mit Vorurteilen und Verletzungen.

Indem ich mir das konsequent positive Denken aneignete, lern(t)e ich bis heute meine Stärken zu entwickeln und diese für mich wie für die Gemeinschaft zum Besseren einzubringen. In meiner Vita fasse ich wie folgend zusammen:

  • Ab dem 7. Lebensjahr: Beginn meiner Suche nach der simplen Frage: Wie kommt das Lernen in den Kopf? Warum denke, fühle und lerne ich als Linkshänderin anders?
  • Zwischen dem 13. und 16. Lebensjahr: Erste Veröffentlichungen in der regionalen Tagespresse der „Lübecker Nachrichten." 
  • Im Alter von 17 Jahren: Nach der Mittleren Reife, Anmeldung durch die Eltern  zur Ausbildung der examinierten Krankenschwester

Intensivkrankenschwester in der Neurochirurgie

  • Nach dem Examen: Intensivmedizinische Tätigkeiten als examinierte  Kranken-schwester, meist in neurochirurgischen und chirurgischen Arbeitsfeldern
  • Selbstorganisierte Reisen und Wanderungen in Europa.
  • Reise/ Wanderung durch Ost-Zentral-Süd-und Westafrika für ein Jahr. 
  • Grundausbildung zur Pantomimin. 
  • Fachabitur in Hamburg begleitet von Tätigkeiten als Gemeindekrankenschwester,  Sterbebegleiterin und erste Aidsbeauftragte in der Gemeindekrankenpflege in Hamburg

Studium: Das entwicklungsbezogene Lernen und die Psychologische Beratung

  • Studium der Sozialwissenschaften in Lüneburg bei Prof. Dr. Gisela Adam- Lauer mit den Schwerpunkten „Entwicklungspsychologie/Psychologische Beratung.“ 
  • Während des Studiums: Entwicklung von Schwerpunktthemen zur ganzheitlichen Lern-und Entwicklungsförderung von Kindern und Jugendlichen mit ausgeprägten Lern- Reifungs-und Entwicklungsschwierigkeiten.
  • Aufnahme der individuellen Forschung zur Frage: „Wechselwirkungen zwischen der individuellen Lernstruktur und der der lateralen Lern-und Begabungsent-wicklung." 
  • Vervollständigung der gewonnenen Erkenntnisse am „ Zentrum für Kindesent-wicklung" in Hamburg unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Inge Flehmig
  • Am Zentrum für Kindesentwicklung- Hamburg: Regelmäßige Hospitationen bei der Feldenkrais-Therapeutin Waltraud Brix, die zum Schlüssel für mein eigenes Lernen und der Seitigkeitsentwicklung wurden.
  • 1994: Diplomabschluss mit der ersten bundesweiten Diplomarbeit mit dem Titel:
    „Die Bedeutung der Kindheit“

Projektleiterin und Pantomimin: Kulturbrauerei-Berlin

Nach dem Studium Erprobung in unterschiedlichen Arbeitsfeldern wie in der Kulturbrauerei-Berlin: 

  • Leitung von Theater- und Freizeitveranstaltungen für Kinder und Jugendliche  als verantwortliche Projektleiterin  inkl. Konzept, Planung, Organisation und Koordi-nation der Gesamtveranstaltung 
  • Auftritte als anleitende Pantomimin in Theaterworkshops 
  • Soloauftritte als Pantomimin mit eigenen Stücken

Praxisgründung: Training und Förderberatung zur Lern-und Begabungs-förderung

  • Konzept des ganzheitlichen Hirnleistungs-und Lerntrainings als Training zum Selbsttraining seit 1994 mit der Spezialisierung: Trainingskonzepte zur Lern-und Begabungsförderung
  • Mentoring durch Frau Dr. Hannelore Pester in der Startphase meiner Praxisgrün-dung
  • Trainingskonzepte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit komplexen Lern-Konzentrations- Reifungs-und Entwicklungsschwierigkeiten
  • Aufnahme des Konzeptes der Antroprosophin Audrey Mcallen in das Förderkonzept unter Anleitung von Uta Stolz
  • Die Grundlagen der Reformpädagogik von Emmi Pikler prägt meine Arbeitsweise  wie die Seitigkeitsdiagnostik der Schweizerin Josefine Kramer. 
  • Das „ Münchner Hochbegabungsmodell“ von Heller und Perleth bietet nicht nur für die kindliche Entwicklung die entwicklungspsychologische Basis für das lebenslange Lernen sondern auch für mein Denken und Handeln in der Begabungserkennung, der Förderberatung wie der individuellen Lernförderung.

  • Dozenturen beim Klett-Verlag-Stuttgart wie am Bauhaus-Dessau

Das Ehrenamt: Förderberatung in der Begabungsförderung 

Von 2008 bis 2012: Nebenberufliche Tätigkeit in der ehrenamtlichen Psychologischen Förderberatung und Testdiagnostik  im Förderverein „Pfiffikus zur Unterstützung hoch begabter Kinder e.V.“  in enger Zusammenarbeit mit der Gründerin des Fördervereins, Frau Dr. habil. Renate Eichhorn. 

Updates mit 49 Jahren:  Komplette Veränderung im Leben wie im Beruf

Die beständige Auseinandersetzung mit den Themen „Hochbegabung-Lernen-Entwicklung“ und damit auch mit meinen Begabungen, gab mir die Kraft und den Mut, mein Leben, meine Ehe- und Familiensituation in 2009 im Alter von 47 Jahren grundlegend zu ändern.

  • Neubegründung der Freiberuflichkeit in 2010. 
  • Von 2012- 2013 damit verbundene Erprobung des von mir selbst finanzierten Konzeptes zur übergreifenden koordinierenden Lern-und Begabungsförderung in Kita und Grundschule als leitende Koordinatorin an der Anna- Lindh- Grundschule in Berlin Mitte.
  • Dozentur in 2015 an der Hochschule für angewandte Pädagogik in Berlin:Erstmalige Einführung des Lehrkonzeptes (seit Gründung in 2013) mit dem Schwerpunkt  der „Einführung in die Entwicklungspsychologie in sozialarbeite-rischen Arbeitsfeldern an der Grundschule nach dem Konzept von A. J. Ayres" 

Interviewreihe: „Vom Leben mit Begabungen

  • Seit 2014: Regelmäßige Interviews mit besonderen Persönlichkeiten.
  • Ziel: Das Aufzeigen, wie die Entfaltung von Begabungsstärken den individuellen Entwicklungsverlauf wie das lebenslange Lernen kennzeichnen können

Erarbeitung der inklusiven begabungsorientierten Lehr-und Lernförderung an der Grundschule und am Gymnasium

Die in meiner Praxis der Psychologischen Lern- und Begabungsförderung-Berlin erarbeiteten Ergebnisse mit Persönlichkeiten, deren Lernschwierigkeiten vorab oft als unlösbar gelten, erzeugen bis heute interdisziplinäres Interesse wie daraus hervorgehende inklusive Arbeitskontakte und Beauftragungen. 
Beauftragungen von 2016-2019:
   

  • Schuljahr 2016/17, Schuljahr 2017/2018 bis 2019: Die freiberufliche Psychologische Beratung und pädagogische Begleitung als Dipl. Sozialpädagogin für die Gestaltung von inklusiven Lehr- Lern- Begabungs- und Förderthemen in enger Zusammenarbeit mit der Schulleiterin, Frau Dr. Thiele sowie mit allen an den Lern- und Lehrprozessen Beteiligten an der Grundschule am Koppenplatz in Berlin Mitte. 
  • Seit dem Schuljahr 2016-2017: Die freiberufliche Psychologische Beratung als Dipl. Sozialpädagogin für begabte- und hochbegabte Schülerinnen und Schüler der Grundschule und des Gymnasiums am Phorms Campus in Berlin Mitte sowie die Unterstützung des Learning Supportes in Zusammenarbeit mit dem Schulleiter.
  • Seit Beginn des Schuljahrs 2018: Vertiefung der begonnenen Einführung der Begabtenförderung am Phorms-Gymnasium in Berlin Mitte mit zwei Förderkursen für die Stufen SekI und SekII
  • Die fachübergreifende Förderplanung und Verbesserung der Binnendifferen-zierung für Schüler, die sich in ihren Stärken erproben wollen.

Neuigkeiten 2019

Die Schulleiterwechsel an den von mir begleiteten Schulen in Berlin-Mitte betrachte ich für mich im Jahr 2019 als Chance, die erarbeiteten Materialien wie deren Nutzbarkeit, die ich von 2016 bis 2019 erarbeitete, auszuwerten und zu aktualisieren.

Mein Konzept des personenzentrierten Fahrplans für Beratung und Förderung, in dem ich die umständliche Maske des SchulG §59(2) zu modernisierte, ließ sich an beiden Schulen  erfolgreich umsetzen. Statt des Lerngegenstandes  stelle ich die Persönlichkeit ins Zentrum. Weil der Fahrplan übersichtlich wird, bringen sich die Beteiligten von selbst aktiv ein. Beratung und Förderung werden effektiver, transparenter und nachvollziehbar.

Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich gerne das  Schweizer Seitigkeitsförderkon-zept, mit dessen diagnostischer Ausrüstung ich seit 25 Jahren tausenden von Kindern und Jugendlichen aus ihren aussichtslosen Lern-und Entwicklungssituationen zu Updates ihrer Strukturierung bis heute verhelfe, beforschen.

Ähnlich wie bei der Wanderung freue mich hier auf alles Neue, denn erst schwieriges Gelände fordert mich und meine Potenziale als Führungspersönlichkeit heraus.

Nicht rückwärts, immer vorwärts. 
Und genau dafür brenne ich!

Stand: 07/2019

Portrait: Annette Krüger