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In Berlin eröffnet die „teuerste Garderobe der Welt"

08.07.2019
Auch wenn Vieles bei uns in Berlin nicht funktioniert, die
„Berliner Schnauze“ gibt es 
noch!
 In diesen Tagen höre und lese ich von der „teuersten Garderobe  der Welt,“ 
deren Eröffnung ansteht. Worum geht es?

Es handelt sich um das fertiggestellte Bauwerk des Stararchitekten David Chipperfield, der die Museumsinsel mit seinem Entrée auf einer Fläche von 4600 Quadratmetern 
 sehr stilvoll, großflächig und pompös verschönerte. Für die Finanzierung des Bauwerkes, das 
„smarte" 134 Millionen Euro statt 17 Millionen Euro kostet, zeichnet sich der Bauherr, das Bundesamt für Raumordnung und Bauwesen verantwortlich.

Gekonnt wurden architektonische Stilmittel vergangener Epochen neu interpretiert und mit traditionellen Elementen verbunden. Es heißt, Chipperfield folge dem organischen Kontext, des um die Jahrhundertwende von Architekten wie Friedrich Kiesler
 („Shrine of Books“) begründeten Konzeptes  „Funktion folgt der Form,“ in dem sich die gestaltete Architektur ganzheitlich am Menschen orientierte.

Dem passt sich die „James Simon Galerie" benannt nach dem fast vergessenen Mäzen, der die Berliner Bildende Kunst und unsere Museen bis 1932 mit  Kunstwerken, die er mit seinem Privatvermögen finanzierte, bestückte, ein. Sie eröffnet im Gebäude mit medialen Beiträgen zum Stifter.

Das Entrée  auf der Museumsinsel gibt auch ein Beispiel für den Umgang mit öffentlichen Geldern. Bedenke ich, dass schätzungsweise jedes fünfte Kind in Berlin von der psychosozialen Armut bedroht ist und jedes dritte Kind Transferleistungen erhält, schäme ich mich für die Maßlosigkeit und für den verantwortungslosen Umgang mit den Geldern des Bundes.

Begangene Fehler, entstandene Schäden, die Offenlegung der Verantwortlichkeiten, die jetzt nachhaltig zum Nachteil des Gemeinwohls beitragen, all das gehört offenbar in die „alte Zeit.“ Die „neue Zeit“ definiert, wie politisch und wirtschaftlich Verantwortliche sich zur Belohnung für all die Fehler, Pleiten und Pannen, die sie begingen, dekadent  und groß selbst feiern und feiern lassen. 

Wer übernimmt die politische und wirtschaftliche Verantwortung für das Desaster? Wer steht  für den Rechenfehler von 117 Millionen Euro gerade? Und wer für die Mängel, die Planung und Ausführung des Baus nachhaltig ausweisen? 

Was solls: Berlin punktet im Ranking von außergewöhnlichen Architekturen im Ländervergleich ab jetzt mit der „teuersten Garderobe der Welt." 

Gäbe es die „Berliner Schnauze“ nicht, wem wäre das aufgefallen? Sie setzt dem glamou-rösen Bauwerk den bitterbösen Stempel auf, der für immer klebt. Mit der Betitelung des Volksmundes wird sich dieses Bauwerk wahrscheinlich nicht in seinen außergewöhnlichen Architekturen sondern wegen der politischen, wirtschaftlichen und baulichen Fehlplanung im gesellschaftlichen Gedächtnis verankern. 

Und ich erinnere mich daran, wofür diese Stadt mal stand: frech sein, geradeheraus und ehrlich sein ohne sich zu verbiegen mit der Erdverbundenheit und dem Witz, wie ich ihn im Gespräch mit Berlinerinnen und Berlinern erfahre, die inzwischen im hohen Alter sind. Sie gehören zu den Bürgerinnen und Bürgern, die mich daran erinnern, wie politisch Verantwortliche zu
 früheren Zeiten die Bewohnerinnen und Bewohner an der architektonischen Gestaltung wichtiger Bauwerke einbezogen, sie regelmäßg zum Stand informierten und teilhaben ließen- in der „alten Zeit.“
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KCR/08/2016: Standpunkt und Balance

20.06.2019

Die zunehmende defizitäre Einschätzung von Kindern mit Lern-und Entwicklungs-schwierigkeiten


Was passiert eigentlich, wenn sich die diagnostizierten Lern- und Verhaltensschwierigkeiten in dem angesetzten lerntherapeutischen- und/oder psychotherapeutischen Verfahren nicht bessern oder -im Gegenteil: noch verschlechtern?

Selbstzweifel wie die Kritik hilft nicht

Die Menschen, die mich vor diesem Hintergrund, oft nach vielen verschiedenen erfolglosen Therapieversuchen als „letzte Adresse" aufsuchen, leiden nicht nur an Selbstzweifeln, sie kritisieren und zweifeln auch die Fachlichkeit der behandelnden KollegInnen an. Wem hilft das? Es wäre hilfreicher und wünschenswerter, wenn alle  Beteiligten sich der„vorurteilsfreien" Verbesserung der Situation widmen könnten. 
Was  also können wir gemeinsam tun, um die Situation zu verbessern?

Verbesserung der Interdisziplinarität

Die kurzen schriftlichen Empfehlungen an interdisziplinäre Experten, die ich für die ratsuchende Persönlichkeit zur Abklärung von entstandenen Fragestellungen in der Psychologischen Förderberatung formuliere, eignen sich als interdisziplinäres Arbeitsinstrument, um bestehende Erkenntnisse mit allen am Prozess Beteiligten neu auszuwerten.
Mein Empfehlungstext weist die gewonnenen Erkenntnisse und die damit verbundenen Fragen aus.

  • Oft geht es um die entwicklungs- und reifungsbezogene Abklärung von entstandenen Blockierungen im Wahrnehmungssystem, einhergehend mit den bestehenden Schwierigkeiten in der Wahrnehmungskoordination.

     
  • Denn dies ist die Basis für viele Lern- und Verhaltensschwierigkeiten, die ohne diese und weitere fachliche Abklärungen vielfach fälschlicher Weise nicht als Blockierung sondern als „Störung oder Behinderung" diagnostiziert werden. 


Die Psychologische Förderberatung und die  Physikalische Rehabiliative Medizin

Hier gelingt in Zusammenarbeit mit meinen Kollegen von der Physikalischen Rehabiliativen Medizin und der Optometrie die Erweiterung und die ergänzende Fundierung der vorab gewonnenen psychodiagnostischen Erkenntnissen.

Vielfach konnten wir so Kindern und Jugendlichen mit eingesetzten Deblockierungsmaßnahmen und dem anschließenden Hirnleistungs- Lateralitäts- und Lerntraining in einem kurzen Zeitraum zur Aufarbeitung ihrer bis dahin unlösbar erscheinenden Lern- Verhaltens- und Bewegungsschwierigkeiten verhelfen. 
Entscheidend daran ist die voruteilsfreie und wertschätzende Basis unserer Zusammenarbeit und die ganzheitliche Sicht auf die menschliche Entwicklungs- und Reifungssituation, die immer wieder individuell zu erfassen ist.

Ausgangspunkt: Die entwicklungsbezogene Sichtweise

In der Förderbratung nehme ich alle Entwicklungsmerkmale  ab der pränatalen Entwicklung bis heute möglichst umfassend auf, denn nur dann, wenn wir alle Entwicklungsbausteine erkennen und verstanden haben, können wir gemeinsam sinnvolle Lösungen erarbeiten.
Die Praxis unserer Erfolge belegt, wie hilfreich es ist, interdisziplinär Hand in Hand zusammenzuarbeiten.

Im Zentrum meines/unseres Handelns und meiner/unserer Fragestellung steht der Mensch mit seinen gesamten Reifungs- und Entwicklungsprozessen.

Die Beobachtung, das Erkennen und Verstehen von Entwicklungsprozessen bei Kindern  Jugendlichen und Erwachsenen ist nicht besonders populär, weil es komplex und aufwendig ist. Es zeigt sich jedoch, wie gerade diese Sichtweise hilfreich sein kann.


Dankbarkeit empfinde ich, wenn ich die Expertenantwort auf meine Frage erhalte.
Das hilft allen Beteiligten weiter, sorgt dafür das der Begriff der „ Transparenz" keine Worthülse ist sondern ihren wichtigen Zweck erfüllt. Wir erfahren, wie sich die Persönlichkeit  in ihren Anliegen als „Mensch" wahrgenommen fühlt und dass es sich lohnt, eigene Fragen zu entwickeln und diesen nachzugehen.


17.03.2016 

Der Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 11.06.2015 in Verbindung mit Förderstrategien für leistungsstarke SchülerInnen

Die Kultusministerkonferenz fasste am 11.06.2015 mit der Förderstrategie für begabte und hochbegabte Schüler nachhaltige Empfehlungen zur Verbesserungen der Lehre und des Lernens im schulischen Kontext  empfehlend zusammen. 
Für mich beinhaltet diese Beschlussfassung zahlreiche entwicklungsbezogene und förderdiagnostische Aspekte, mit denen es gelingen könnte, der Lehre dabei behilflich zu sein, inklusives Arbeiten über den Entwicklungsbezug neu zu entdecken.

Inklusives Lernen beginnt in der Lehre

Die zukunftsorientierte Lehre benötigt, die wissenschaftliche Öffnung, die inklusive Orientierung, in der die Entwicklungsaspekte des lebenslangen Lernens im Dialog mit der Lehre erkennbar und nachvollziehbar werden. Gelänge dies, wären „Inklusion und Vielfalt"  keine Vokabeln mehr sondern Kennzeichen für die prozess- und zukunftsorientierte Lehre. Zur Verdeutlichung zitiere ich einige Inhalte der Beschlussfassung:

„Jeder Unterricht geht vom Entwicklungsstand und den individuellen Potenzialen der Schülerin und des Schülers aus."

„Die Förderung von Kindern und Jugendlichen mit hohem Leistungspotenzial in allen Bildungseinrichtungen sind Angebote der Förderdiagnostik, der Beratung und systematische Förderstrategien erforderlich."

1. Der Bereich schulische Förderung und Enrichment

„Die Bildung von temporären Lerngruppen in klassen- und jahrgangsübergreifender Form sowie in einzelnen Fächern oder Lernbereichen hilft SchülerInnen, ihre hohen Potenziale und die vorhandenen Stärken zu entfalten."

2. Der Bereich schulische Förderung und Akzeleration

„Werden besondere Potenziale im vorschulischen Bereich erkannt, kann die vorzeitige Einschulung von Kindern von Nutzen sein."

  3. Der Bereich schulische Förderung organisieren 

„Die integrative Förderung ist neben spezifischen Enrichment- und Akzereationsmaßnahmen ein Förderansatz, der in allen Schulstufen seinen Platz hat."

„Eine darauf aufbauende individualisierte Förderplanung und Lernprozessbegleitung, die den besonderen Fähigkeiten dieser Schülergruppe gerecht wird, ist die Basis für die Entwicklung angepasster herausfordernder Lernangebote."

 4. Der Bereich  der Lehrerbildung  

„Die Lehrerbildung muss deshalb in allen Phasen an den spezifischen Bedürfnissen der unterschiedlichen Schülergruppen orientiert werden."

 5. Bildungspartnerschaften  

„Die für eine optimale Förderung notwendige Multiprofessionalität kann eine Schule oftmals nicht alleine realisieren. Eine verstärkte Zusammenarbeit von Schulen mit regionalen Schulnetzwerken ist ein erfolgsversprechender ressourcenoptimierender Ansatz."

 So wie der vorliegende Beschluss aus 06/15 im Dezember 2015 zur länderübergreifenden Bildungsinitiative der Bundesländer Bayern, Hessen und Sachsen führte, erscheint mir dieser kooperative Schritt der Minister Prof. Dr. Lorz, Brunhild Kurth und Dr. Spaenle bildungsinnovativ, weil auf diese Weise länderübergreifende Synergien entstehen, die sinnvoll und vor allem kosten- und zeitsparend sind.

  Die Persönlichkeit im Zentrum von Lehre und Lernen   

Sichtbar wird, wie wichtig und elementar entwicklungsbezogene Denk- Lern- und Förderstrategien sind, die den Menschen als Lehrperson wie als Schüler ins Zentrum des schulischen Interesses stellen. Hier lässt sich die systematische Förderung wie die Beratung, die sich in die Lehre und in das schulische Lernen einfließt in ihrer unterrichtsbegleitenden Wirkung, als wichtiger Baustein begreifen, mit dem die überfällige Öffnung für inklusives Denken, Lehren und Lernen von selbst geschehen kann.  Vor dem Hintergrund der Spezialisierung in meinem Arbeitsgebiet freue ich mich über die Inhalte des Kultusministerbeschlusses vom 11.06.2015. Zur Belegung der wissenschaftlichen Aktualität, ergänze ich meinen Beitrag mit aktuellen Studien mit entsprechenden Links, die nach meiner Auffassung geeignet sind, um „Die Förderstrategie für leistungsstarke Schüler" zu ergänzen.     


 

16.02.2016: Netzwerktreffen zum Fach „Philosophieren mit Kindern“

Erinnerung an meine Regiearbeit aus 1994

 Im  gestrigen Netzwerktreffen in der schulpsychologischen Beratungsstelle in Berlin- Mitte unter der Leitung von Kathrin Bach, setzten wir uns im Kolleginnenkreis mit dem Schwerpunkt der „Entscheidungsspiele und deren Wert im Unterricht" auseinander. 

Frau Bach stellte, so wie bei jedem Netzwerktreffen ein Kinderbuch vor, dessen Inhalt wir in seiner pädagogischen Wirkamkeit im Zusammenhang mit philosophischen Themen reflektierten. Die gestrige Buchvorstellung «Maurice Sendak: Wo die wilden Kerle wohnen,» brachte mir die Erinnerung an meine Regiearbeit aus 1994 zurück.


Vom Kinderbuch zum pantomimischen Bewegungsspiel

Das beigefügte Foto entstand 1994 während der Proben in der „Alten Kantine“ der Kulturbrauerei- Berlin.* Hier sehen wir zwei „wilde Kerle," wie sie selbstvergessen mit ihren Masken auf der Nase das gleichnamige Kinderbuch anschauen. Es gelang uns, mit wenig Mitteln Masken aus Pappe für die „wilden Kerle“ zu basteln. Stoffe und alte Kostüme aus dem Fundus nutzten wir zum Verkleiden. Damals genoss ich es, mich als Pantomimin auszuprobieren und spielte in den Stücken, die ich für die Kinder konzipierte und anleitete auch selbst gerne mit. In dieser Produktion bereitete es uns besondere Freude, als wilde Kerle mit schaurigem Gebrüll die „Wände zum Wackeln" zu bringen. 

 

KCR 08/1994: Schlussbild mit viel Applaus!

Die zeitlose Botschaft der Bilder 

Meine britische Kollegin von der Phorms Grundschule sagte in etwa: „Ich kenne jedes Wort dieses Textes in englischer Sprache auswendig.“ Und ich dachte: „So wie es für dich in der englischen Sprache ist, empfinde ich es in der deutschen Sprache.“ Wundervoll, wie wir wohl snychron in verschiedenen Sprachen gerade das Gleiche dachten!

Das Abschlussfoto meiner Veranstaltung, auf dem alle Kinder auf der Bühne strahlend ihren Applaus empfingen, gehört unbedingt dazu.

Was bleibt, sind die Bilder, die Geschichten und die Erinnerungen sowie die Kunst, in der Worte zu Bildern werden und umgekehrt. Dazu gibt es noch viel zu philosophieren. 

*Anmerkung:
Von 1994- 1996 konzipierte, organisierte und stukturierte ich als freiberufliche Projektleiterin in der Kulturbrauerei- Berlin Veranstaltungen für Kinder mit Lern- und Entwicklungsschwierigkeiten aus Familien, die die Ferien in Berlin verbrachten.

Diese Konzepte leitete und moderierte ich am Veranstaltungstag als Hauptverantwortliche und spielte als Pantomimin mit den Kindern, wie auf der Bühne vor.
 

 


 

KCR- 24.12.2015: Ankündigung des Films "Bethlehem 2015"

24.12.2015: Weihnachten, ein Ausnahmezustand?

So wie ich im jungen Alter von 55 Jahren meinen Geburtstag am Heiligen Abend im Verlauf der vergangenen 54 Jahre auf vielfältige Weise erlebte, ist mir Weihnachten das Fest der Besinnlichkeit. 
Besinnlichkeit wird individuell wahrgenommen und verstanden. An Berlins Supermarktkassen herrschte während der vergangenen Tage wohl eher der
 „entsinnlichte Ausnahmezustand.“ Den Ausnahmezustand anderer Art erfahren alle die Menschen, die sich in diesen Tagen in Bethlehem aufhalten.

Unruhige Zeiten am Ursprungsort des Weihnachtsfestes 

Die Weihnachtsbotschaft aus Bethlehem lautete ehemals : „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen seines Wohlgefallens.“ 

Im Jahre 2015 steht der Ort Bethlehem wohl eher für hohe Grenzmauern,  Separation, Gewalt, Angst und Schrecken. Ist die Weihnachtsbotschaft vor der Vielfalt an gegensätzlichsten menschlichen und irrational erscheinenden Verhaltensweisen für immer verloren?
Einerseits lassen israelische Panzerfahrzeuge und steinewerfende Jugendliche sowie Soldaten, die Tränengas und scharf schießende Munitionen einsetzen, Gewalt und Zerstörung erkennen. Andererseits ermuntert die palästinensische Reiseführerein und gläubige Christin Kadra Zreineh ihre Gäste nach Bethlehem zu kommen. Gerade jetzt!

 

Die Filmemacherin Cosima Jagow- Duda in Bethlehem

Die hier benannten Beispiele bezeichnen menschliche gelebte Ausnahmezustände am Ursprungsort des Weihnachtsfestes. Sie werden von Cosima Jagow- Duda, meiner ehemaligen elterlichen Trainingspartnerin in ihrer Profession als Filmemacherin mit ihrem neuen Film „Bethlehem 2015“ zusammengefasst.

Das filmische Proträt von Menschen in Ausnahmesituationen

Die Filmemacherin zeigt auf, wie es in diesen Tagen um die Weihnachtsbotschaft „Frieden auf Erden" steht. Wie immer in ihren Filmen nähert sie sich den Menschen respektvoll an und bewegt sie dazu, sich ihr zu öffnen, vorbehaltlos und ehrlich Auskunft zu sich zu geben. 

Vor diesem Hintergrund bieten die Filme von Frau Jagow- Duda uns Zuschauern die Chance zu erkennen, wie Täter und Opfer fühlen und welche Entwicklungschancen sich ihnen aus ihren unterschiedlichen oft gegensätzlichen Positionen heraus anbieten.

Weil sich „Ausnahmezustände" wie zu Weihnachten in Berlin, in Bethlehem und an vielen Orten dieser Welt in ihren unterschiedlichen Kontexten immer individuell sind,  lade ich Sie ein, Ihren Blick auf diese Fragen zum Jahresende zu wagen und empfehle den Film von Cosima Jagow- Duda mit dem Titel: „Bethlehem 2015“!


Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in NEUE JAHR 2016
wünscht Ihnen
K.C.Rulis


27.11.2015: 18:00- 21:00 Uhr

Nachhaltige Museumspädagogik im Martin- Gropius- Bau:

Einladung zur It- Art- Präsentation der Klasse M1 der Heinrich- von- Stephan- Gemeinschaftsschule

„It- Art steht für die Kunst, mit dem gewissen Etwas, die bewegt, begeistert, fassziniert und inspiriert. Sie werden erstaunt sein, welchen Blick die jungen Menschen auf bedeutende Werke der Kunstgeschichte haben."

Diese einleitenden Sätze zur musealen Abendveranstaltung im Martin-Gropius- Bau erzeugten bei mir Spannung, Interesse und Vorfreude. 

Einführung in die Veranstaltung

Am Abend des 27.11.2015 gegen 18:00 Uhr war es soweit! Der Eingangsbereich des Museums füllte sich mit Kindern und Jugendlichen, die aus verschiedenen Schulen und Klassenstufen mit ihren Familien gekommen waren. Mit der Begrüßung der stellvertretenden Direktorin, Frau Susanne Rockweiler, wurden verschiedene Veranstaltungsschwerpunkte der „It-Art“ eröffnet. Los ging es!

Kunstunterricht im Martin- Gropius- Bau

 J.* nimmt an diesem Kunst- Projekt als Schüler in der Stufe M1/Klasse 9 der Heinrich- von- Stephan- Schule seit Schuljahresbeginn teil. Einmal wöchentlich besucht er mit seiner Klasse in Begleitung der Museumspädagogin Frau Kohlhoff den Martin- Gropius- Bau.  Seit mehreren Wochen setzen sich die Schüler mit unterschiedlichen Themen zur Bildenden Kunst wie mit ihrer sinnlichen Wahrnehmung im Kontext der aktuellen Ausstellungen, zu denen auch die große Mondrian-Retrosperspektive gehört, auseinander. 

Die Schulung der sinnlichen Wahrnehmung als museales und schulübergreifendes Bildungskonzept 

Der Besuch der „Sammlung- Würth“wurde für mich am Abend des 27.11.2015 mit den vielen ergänzenden Vorträgen, die die SchülerInnen der Stufe M1/Klasse 9 der Heinrich- von- Stephan- Schule individuell vorbereitet hatten, zu einem besonderen Highlight. Als regelmäßige Besucherin des Museums genoss ich es außerdem, den Martin- Gropius- Bau  in strahlender Abendpracht erleuchtet erleben zu dürfen. 

Effekte und inklusive Kontexte

Die Jugendlichen bewegten sich achtsam und selbstverständlich in den Räumen des Museums. Erfreulich war es wahrzunehmen, wie auch der Umgang mit den MitarbeiterInnen des Museums für die SchülerInnen selbstverständlich geworden war. Die Jugendlichen präsentierten an diesem Abend immer wieder den KollegInnn aus dem Museum auf deren Wunsch die von ihnen ausgewählten Werke.
Effekte dieses Konzepts sind vielfältig, wie
M.* bestätigt:„Durch unser Kunstprojekt habe ich jetzt Lust, auch außerhalb der Schule das Museum zu besuchen. Hier erhielt ich so viele Anregungen, dass ich seit zwei Monaten- eigentlich jeden Tag zeichne."

Georg Baselitz und sein Werk im Kontext des Sammlung „Würth“

Mit besonderer Spannung wurde Js.* Vortrag zum Werk mit dem Titel  „Die große Nacht von damals- Remix“ aus dem Jahre 1960 von Georg Baselitz erwartet. Baselitz spielt in dieser Serie mit der überzeichneten fleischlichen Körperlichkeit Adolf Hitlers als Projektionsfläche für gesellschaftspolitische Befindlichkeiten. Genau  dieses Werk hatte vor besagtem Hintergrund in der Vergangenenheit schon auf verschiedenste Weise an anderen Ausstellungsorten für Furore gesorgt. 
Für den Schüler stellte es seine Herausforderung dar: J.* begegnete diesem Werk in seinem Vortrag mit sich und seiner Haltung, die er sich während der Auseinandersetzung mit der Kunst Baselitz erarbeitete. Und so hielt er seinen Vortrag neutral, informativ und dennoch wertfrei, indem er seinen Wahrnehmungen folgte und diese mit dem Hintergrundwissen zum Werk fachkundig zusammenbrachte.

In der Weise, in der sich die  stellvertretende Direktion des Martin- Gropius- Baus den nachwachsenden Generationen mit diesem musealen Konzept  inklusiv widmet, verstehe ich den Abend des 27.11.2015 als Highlight der Bildenden Kunst für die Kinder und Jugendlichen in unserer Stadt!

*Name aus datenschutzrechtlichen Gründen anonym.
 


18.10.2015

Entfaltungen
oder
Die Belebung eines Begriffes

Selbst wenn der Begriff „Entfaltung“ in der Begabungsforschung abgegriffen erscheint, beschäftigt er mich gleichmäßig.
So wie der Mensch in seinen lateralen Entwicklungszusammenhängen immer eine genetisch bevorzugte und eine weniger bevorzugte Seite zeigt, passieren Entfaltungen erst dann, wenn es gelingt, dieses komplexe menschliche Verhalten mit im Lernen so zu unterstützen, dass  Entwicklungen in der ganzheitlichen (Hemisphären)- Balance münden, was individuelle Ressourcen nutzbar werden lässt.

Weil neurobiologische Prozesse wie die anregungsreiche kognitive und sensorische Auseinandersetzung mit vielfältigen Fragestellungen benötigen, bedeutet mir das ganzheitliche Lernen und Lehren das Medium, mit dem ich pädagogische Anreize entdecken und setzen kann.

Ohne Fragen keine Entfaltung

Eigenständige Erkenntnisse im Sinne der „Entfaltung“ passieren nur dort, wo Fragen zugelassen, diskutiert und erörtert werden.  Das ist ein individueller Entwicklungsprozess, der nie gleichmäßig verläuft. 
Die Dahlie, die ihre Blätter nach ihrem individuellen Bauplan entfaltete, gibt mir ihr Beispiel dafür, wie spannend und erkenntnisreich es sein kann, „Entfaltungen“ wahrzunehmen, sie immer wieder zu beobachten und selbst Teil dieser gesamten Entfaltungsielfalt zu sein.


 

25.07.2015
Präsentation der 08. JuniorAkademie Berlin 2015

Im Rahmen der JuniorAkademie Berlin erhielten auch in diesem Jahr wieder 60 hoch begabte SchülerInnen der Klassen 7-10 außerhalb ihres schulischen Anforderungsprofils die Chance, in dieser fächerübergreifenden Förderinitiative selbstbestimmt eigenen Fragestellungen nachzugehen und im forschenden Lernen individuell und in der Gruppe zu erproben.
Die Präsentationen der SchülerInnen stellen das Gesamtergebnis der Ferienfreizeit von insgesamt neun Tagen auf der Insel Scharfenberg bei Berlin vor. Zum Schwerpunkt „Wasser – das Gold der Zukunft?" bildeten sich Arbeitsgruppen zu folgenden Themen:

  • Flüsse, Meere und andere Grenzen – Migration im Zeitalter der Globalisierung
  • Nano – Die erstaunlichen Eigenschaften der Materien im winzigen Maßstab
  • Dem reinen Wasser auf der Spur
  • Der See funkt – Schwimmende Sensornetze
  • Die musikalische Darbietung
  • Akrobatik
  • Die Gestaltung eines interaktiven Comics
  • Scharfenberg- TV

Für diese Veranstaltung stellte die Humboldt- Universität- Berlin auch in diesem Jahr  das Audimax zur Verfügung. Leider wurde diese Veranstaltung, anders als in vorangegangenen Jahren, nicht von einem Repräsentanten der Humboldt- Universität eingeleitet, was ich bedaure.

Insgesamt gewann ich den Eindruck, dass die einzelnen Programmpunkte in ihrer Darbietung
 statt auf Genauigkeit auf den schnellen Ablauf ausgerichtet zu sein schienen.  Gerade weil die SchülerInnen wieder ein außergewöhnliches Programm auf die Beine stellten, verdienen sie es, dies ausführlich zu zeigen. Sicher wäre Manches in einem langsameren Tempo etwas genauer geworden.
Im Vergleich dazu erinnere ich mich bei der Lektüre meines Kurzberichtes zur Präsentation der Juniorakademie aus 2012 daran, wie damals die herausragenden individuellen Begabungsstärken der SchülerInnen positiv bestätigt und in Verbindung mit der Präsentation in der Gruppe 
hervorgehoben wurden, denn das gehört doch zu den Kernaufgaben, die die JuniorAkademie bislang repräsentierte.
Die Darbietung des
 „Mehrpersonengitarrenspiels" zeigt beispielhaft (auf dem Foto zum Beitrag) wie selbstwirksam Begabtenförderung vor diesem förderübergreifenden Kontext sein kann.

Die noch sichtbarere Rückkehr
 zu diesem Trend  einhergehend mit der Sicherung der entsprechenden finanziellen Ressource wünsche ich der JuniorAkademie Berlin 2016.

Der weiterführende Link zum Thema auf meiner Website:

  • Mein Kurzbericht zur JuniorAkademie 2012

 


31.01.2015: Die Schließung der Buchhandlung  Thomas Gralla

So, wie Thomas Gralla für mich der Buchhändler ist, der diesen Beruf mit Leidenschaft lebt, ist die „Buchhandlung- Thomas Gralla“ seit 2008 am Lichterfelder Hindenburgdamm zur Institution für alle unter uns geworden, die das gute und vor allem das besondere Buch lieben.
Am heutigen 31.01.2015 schließt Thomas Gralla die Tür seiner Buch- Handlung für immer.

Wie in all den Jahren sehr gerne von mir wahrgenommen, zeigt die besonders gestaltete Bücherwand im Geschäft für mich auch heute, was es Neues bei Thomas Gralla gibt:
Die grünen, roten und blauen Bände ordnen sich anders als früher nicht thematisch sondern praktisch in die Fächer ein- bereit zur Rücksendung an die jeweiligen Verlage.

Ende klingt ähnlich wie Veränderung 
 wird jedoch anders geschrieben. Anders wird Thomas seine nahe und vielleicht auch die ferne Zukunft schreiben, was bedeutet, dass er sich ins Buchgeschäft seiner Partnerin in Pankow einbringen wird.
Das Konzept von Thomas Gralla war und bleibt für mich außergewöhnlich, individuell und nachhaltig, in jeder Hinsicht und es ist sehr schade, dass sich niemand fand, um dieses besondere Konzept weiterzuführen.

In sein Gästebuch schrieb ich: „Bücher verbinden uns und damit ist es unerheblich, wo auf dieser Welt wir uns wieder treffen werden.“
 
 Damit wünsche ich Thomas viel Erfolg und gutes Gelingen in Pankow.




 

25.10.2014: Danke tut  auch mir gut und macht Mut!

Am heutigen Samstag erhielt ich Überraschungspost von Familie B.*.
In dem großen Umschlag fand ich den vierseitigen Brief von Frau B.*,
den hier abgebildeten Brief von Jas.* wie sein Zeugnis, das die Erlangung der Hochschulreife mit einem Durchschnitt von 1,7 dokumentiert.

Hier nehme ich ein positives Phänomen, das sich in meiner langen Praxiszeit unangekündigt einstellt wahr. Es besteht darin, dass meine TrainingspartnerInnen sich von selbst bei mir in Erinnerung bringen.
Öfter kam es vor, dass sie das Hirnleistungs- Lateralitäts- und Lerntraining in meiner Praxis an dem Punkt beendeten, an dem sie sich fit in ihrem Lernen fühlten.  Meist vergehen einige Jahre und dann höre ich von ihnen, weil sie  und mich über ihre ersten großen  Schritte wie  den erreichten Schulabschuss informieren .

Jas.* kam im Alter von 11 Jahren in einem Zustand in meine Praxis. Seine Handschrift war kaum lesbar. Er konnte sich nicht konzentrieren und das Schreiben an sich war ihm eine Qual. Es gelang uns, seine Lernblockierungen zu deblockieren, seine Motivation und den Glauben an sich selbst so zu stärken, dass er begann, erfahrene Rückschritte  und Niederlagen auszuwerten und  sein selbstbestimmtes Lernen wieder aufzunehmen.


Die positive Wertschätzung, die ich heute in Form dieser wunderbaren Briefe von Familie B.* erfahre, rührt mich. Und so erinnere ich mich an den ersten Termin zum Konsultationstraining mit Jas.*, an dem ich bei ihm und seiner Familie Kopfschütteln auslöste, weil ich ihm prophezeite, dass er eines Tages ein hervorragendes Abitur schaffen würde.
Von der ersten Minute an wusste ich, dass dieser kluge Kopf, der mir am Tisch gegenüber saß, seinen Weg finden wird.

Deshalb bin ich heute sehr dankbar für diese positive Resonanz und freue mich.
Außerdem tut auch mir das Danke gut!

* Die Namen wurden anonymisiert.
 

 


28.Juni 2014 Bildungskongress in Potsdam:
Schulische Bildung in Brandenburg- mit dem erarbeiteten Ansatz zu Vielfalt, Qualität und Chancengleichheit

So wie mich der 
Bildungskongress vom 28.06.2014, der von der Naumann- Stiftung/ der Karl- Hamann- Stiftung ausgerichtet, in seinem Programm mit:
  

auf hohem Niveau überzeugte, mündete die Veranstaltung mit der Abschlussrede von Herrn Böhm in dem von ihm formulierten Ansatz:

„Wir benötigen an allen Schulen bundesweit die Bereitstellung und die Finanzierung von 110% an ausgebildeten Lehrern, denn nur so wird die Ausbildungsqualität unserer Kinder in Zukunft leistbar !“

Im Gegensatz dazu überzeugten die Vertreter der Parteien mit ihren recht allgemein gehaltenen Vorträgen nicht. Unverständlich ist mir der politisch gezeigte Mut der Vortragenden, den Mangel öffentlich an einer Stelle zu beklatschen statt fundierte Belege zur Einleitung der Wende in der bildungspolitischen Talfahrt aufzulegen.
Vielleicht drehte sich auch deshalb die anschließende Diskussion zur Frage, welche Kriterien die Verbesserung der Bildung in Brandenburg einleiten könnten, im Kreis, bis Herr Professor Dr. Assing als Diskutand darauf bestand, den Leistungsbegriff als Kriterium für bildungspolitische Bestrebungen zu formulieren, zu definieren und es zu gestalten.
  

Das gesamte Szenario erinnert mich
 an die  abgeschliffenen Stühle, die der Künstler Aiweiwei  kürzlich in seiner großen Retrospektive mit dem Titel "Evidence" im Berliner Gropius- Bau präsentierte.

K.C.R.06/14: Aiweiwei- Evidence-

Das gesamte Szenario erinnert mich an die  abgeschliffenen Stühle, die der Künstler Aiweiwei  kürzlich in seiner großen Retrospektive mit dem Titel "Evidence" im Berliner Gropius- Bau präsentierte.

Hier fasziniert mich, wie der 
Abschliff von einem Zentimeter Farbe einen  Stuhl aus der Ming- Dynastie in einen alltäglichen Gebrauchsgegenstand verwandelt. Mit dem Anblick des Möbels drängen sich mir die Fragen nach der Struktur, nach dem Nutzen und der Wirkung auf, sodass sich letztlich Gegenwart und Vergangenheit gegenüber stehen. 
Ähnlich verhält es sich für mich mit den vorgetragenen  pädagogischen Arbeitsansätzen aus der Praxis, wie sie Herr Werner (John Lennon Gymnasium- Berlin), Herr Böhm (Realschule Arnstorf )und Herr Gründel (Gymnasium auf dem Campus Da Vinci ) für die Diskussion herausarbeiteten. 

Auch hier zeigt der imaginäre Abschliff  der alten Farbe Wirkungen. Die angeführten Beispiele belegen, wie die Umwandlung eines dysfunktionalen Hierachiekonzeptes in ein nachhaltiges Teamkonzept gelingen kann. 
Wenn wir der  Vielfalt, der Begabung, der Mitbestimmung, dem entwicklungsbezogenen Lernen und vor allem der vorurteilsfreien Chancengleichheit die Tür inklusiv öffnen wollen, kann es nur so gelingen. Voraussetzend dafür ist, dass der Mangel erkannt wird, und der Wille, Änderung und Verbesserung für alle Beteiligten einzuleiten, vorhanden ist, wie auch das konzeptionelle pädagogische Gespür, eingeleitete Änderungen immer wieder neu anzupassen.

Der formulierte Ansatz von Herrn Böhm für 110% Bildung richtet sich  am realistischen Bedarf im bundesdeutschen Schulwesen aus. Es ist zwingend,  diese notwendigen Schritte einzuleiten um pädagogischer Wirksamkeit erzeugen zu können. Das beginnt beim Bedarf an Frühförderung, an übergreifender Förderung wie darauf aufbauenden weiteren Grundlagen für den Schulbetrieb. Sinnvoll wäre es, dieses  zunächst mit 110% an Fachpersonal verlässlich und kostensparend bereitzustellen und in einem nächsten Schritt inhaltlich mit allen Beteiligten gestaltbar zu machen.
Dafür ist die bildungspolitische Gewährleistung der Bereitstellung von 110% Bildung voraussetzend.
 
Selbst wenn die Bundesrepublik in ihrer bildungspolitischen Entwicklung zur Zeit in Europa im Ranking eher das untere Niveau bekleidet, hoffe ich, dass es sich am Ende mit dem Bildungswesen nicht so verhalten wird, wie Heinrich Heine es dem Nationalitätswesen voraussagte.
 



KCR:05/2014

16./17. Mai, Symposium in Leipzig:
Begabungen und Kreativität entwickeln und fördern
oder
Wo beginnt denn Begabung?

Die federführenden Veranstalter des "Dachverbandes Kreativitätspädagogik" schrieben die Begriffe "Entwickeln" und "Fördern" für das Symposium mit dem Titel „Begabungen und Kreativität Entwickeln und Fördern“ groß und gaben damit einen hohen Anspruch für die Veranstaltung vom 16.05. und 17.05.2014 in Leipzig vor.

Kategorie Begabung?

Besonders bunt wurde es am Vormittag des 17.05.2014 im Workshop von „Lela- Leipzig“ (Lernladen Leipzig). In der Vorstellungsrunde gliederten der Mitarbeiter von Lela, ihre Beratungs- und Trainingskompetenzen wie folgend:

  • Hochbegabtenberatung
  • Begabtenberatung 
  • Begabungsberatung.

Diese Veranstaltung bewirkte, dass ich meine Aufmerksamkeit meinen Gedanken statt der Veranstaltung widmete. Ich dachte an die Kinder, wie sie in meiner Praxis nachfragen. Es kann vorkommen, dass ein Kind  im Alter von 9 Jahren und einem IQ von 145 massive Schwierigkeiten im Lesen und Schreiben wie im Aufbau von Konzentration und Gedächtnis zeigt und damit allen Experten Fragen aufgibt. Die Situation, in der  die geistigen Fähigkeiten  mit den entwicklungsbezogenen Merkmalen wie z. B. der Seh- und Hörverarbeitung nicht auf gleichem Stand stehen, erfordert entwicklungsbezogene Prioritäten in jeglicher Förderung.
Es ist so unendlich müßig, mit Kollegen über die Entwicklungsbezüge von Begabungsstärken sprechen zu wollen, die kaum wissen, worum es geht.
Bei dem vorgelegten Kategoriendenken wünsche ich den KollegInnen von "Lela",  damit zu beginnen, die Persönlichkeit mit ihren Stärken und Schwierigkeiten verstehen zu lernen, denn begabte Menschen lassen sich nicht kategorisieren.

Workshoperfahrung 
 

Der Workshop zum Thema "Selbstgesteuertes Lernen und Lehren", in dem meine Kolleginnen, die als Erzieherinnen und Kindheitspädagoginnen in ihrer langen Berufspraxis sicher Vieles zum Thema "Begabung" zu sagen gehabt hätten, nicht berücksichtigt werden konnten, steuerte sich damit von selbst an den Rand der Wirksamkeit. Die Kollegen, die im übergreifenden Bildungskontext zwischen Kita und Grundschule tätig sind, wurden scheinbar schlicht weg  bei der Symposiumsplanung vergessen. Das ist sehr schade, zumal hier die wichtige Wurzel der grundlegenden Beobachtung, der Erkennung und der Förderung von Begabungsstärken, ab der Frühförderung dringend Berücksichtigung, Diskussion und vor allem Öffentlichkeit benötigt, wie sie sich gerade in einem Symposium anbietet.
Ähnlich erging es mir mit meiner Anfrage vorab, ob eine Hospitation in den Kinderworkshops möglich sei. Zunächst erhielt ich  wochenlang gar keine und dann schließlich  eine ablehnende Antwort.

Inklusive Arbeits- und Forschungsansätze
 

Sehr gefiel mir der Vortrag von Dr. Patricia Schwarz aus St. Afra in Meißen, denn hier referierte eine Kollegin, bei der ich mir sofort vorstellen konnte, wie sie die Sorgen, die Ängste und Nöte ihrer begabten Schüler pädagogisch und prozessorientiert begleitet. Abgesehen davon, dass sich unsere Arbeitsgebiete überschneiden, freut mich, dass in St. Afra die Lernschwierigkeiten der SchülerInnen mit allen am Lern- und Lehrprozess Beteiligten wie auch der Psychologie aufgenommen werden.
Gerade dieser Schritt bedeutet ja im herkömmlichen Hierarchiegebilde "Schule" eine unüberwindbare Hürde, wie ich es mit meinem Förderkonzept  " das Inklusive Expertentraining vor Ort," seit Jahren große Schwierigkeiten darin erfahre, Öffnungsbestrebungen mit allen Beteiligten gestaltbar zu machen.
Weiterhin erhielt ich mit den Vorträgen von Prof. Dr. Frank Schulz wie Miriam Lotz und Prof. Dr. Lipowsky viele entwicklungsbezogene Anregungen und Literaturhinweise, denen ich unbedingt nachgehen werde.

Perspektive und Empfehlung
 

Bislang richtet sich der Focus der Fortbildungsveranstaltungen der Begabungsförderung jedoch zu wenig den Fragestellungen zur Beobachtung, zur Erkennung und zur Förderung von Kindern und Jugendlichen mit  ihren Begabungsstärken.Vielleicht wäre es anders, wenn die Veranstalter für das nächste Symposium ein offenes Forum zur Frage:  „Wo beginnt denn Begabung?“, einplanen könnten.
Vorstellbar wäre in diesem Forum einleitende Impulsreferate zur Skizzierung spezifischer Schwerpunkte mit anschließender Diskussion anzubieten. 
Wenn wir Kinder und Jugendliche mit Begabungsstärken sinnvoll fördern wollen, bietet das offene Forum die Möglichkeit, konkret miteinander zu angebotenen Schwerpunkten ins Gespräch zu kommen.

Ebenso benötigt der Fachbereich der Inklusiven Frühförderung/übergreifende Förderung Kita- Grundschule mehr Aufmerksamkeit, als es bislang angeboten wird - am16./17.05.2014 in Leipzig, leider fast nicht. 
Damit verbinde ich den Wunsch „Entwickeln“ und „Fördern“ für den 
"Dachverband Kreativitätspädagogik- Leipzig" groß schreiben zu können, weil die entwicklungsbezogene Sicht im pädagogischen Zusammenhang nicht unten sondern ganz oben stehen sollte.



 
  

24.04.2014
Die  gute Perspektive zum 18. Geburtstag: Nie wieder Legasthenie!
oder
von der systemischen Krisenintervention zum des Hirnleistungs- (Lateralitäts)- und Lerntraining als Selbsttraining


In wenigen Wochen wird T.* sein 18. Lebensjahr erreichen. Dies nehme ich zum Anlass, in meinem Blog einmal seine rasante Entwicklung der vergangenen Monate zu dokumentieren.
Als ich T.* im Alter von 17,2 Jahren im September 2013 kennenlernte, wiederholte er gerade die 10. Gymnasialklasse, weil er in 2013 die MSA- Prüfung nicht bestanden hatte.
Folgende Merkmale begleiteten seine damalige bildungsbiographische Lern- und Entwicklungssituation:

  • Im Lesen und Schreiben erzielte er Ergebnisse, die auf dem Sprachstand der
    fünften Klasse lagen.
  • Der Aufbau seiner Konzentrationsfähigkeit gelang ihm  circa 08 Minuten/Stunde.
  • Damit einher ging die stark eingeschränkte Gedächtnisleistung.
  • Bei Klassenarbeiten gelang ihm die Lösung der Aufgaben in einem kleinen Zeitfenster, sodass er oft ein leeres Blatt abgab, weil er sich einfach nicht konzentrieren konnte.
  • Das Lernen und Schreiben gelang ihm nur bei höchster Anstrengung.
  • Ständige Müdigkeit und Kopfschmerzen.
  • T.* war kaum belastbar, benötigte viel Schlaf und zeigte Merkmale eines beginnenden Burn- Out.

Bis dahin blickte der Jugendliche auf eine Kindheit und Jugend zurück, die er in   Legasthenietherapien verbrachte. Die Berliner Schulpsychologie bestätigte ihm 2006, im Alter von 10 Jahren ein "unterdurchschnittliches Intelligenzniveau", das damals mit den Ergebnissen des Potsdamer Blicklabors einherging. In der Legasthenietherapie fiel 2012 zwar seine überdurchschnittliche Sprachkompetenz auf, gab jedoch leider keinen Anlass zur Hinterfragung der Diagnose. 

Aspekte der Seitigkeitsentwicklung (Lateralität)

Im Konsultationstraining  der Psychologischen Lern- und Begabungsförderung untersuchte ich:

  • Händigkeit/Füßigkeit (a): Die ambivalente/wechselnde Seitigkeitsbenutzung der Hand bei rechter Hand -und Fußbevorzugung. Damit einhergehend zeigte sich der Seitigkeitsfindungsprozess der Hand im 18. Lebensjahr als nicht abgeschlossen.
  • Visuelle Wahrnehmung (b): Im Richtungssehen, links- dominant
  • Auditive Wahrnehmung (c): Im Richtungshören,  ambivalent links- rechts bei rechtsohriger Stabilisierung 

Man muss kein Seitigkeitsexperte sein, um sich vorstellen zu können, dass das Lernen, der Aufbau von Konzentration und Gedächtnis unter den benannten Bedingungen nur schwierig sein kann. Mit der geringen Augen- Ohren- Handkoordination sowie der linksäugigen Dominanz(b) ergaben sich während des ersten Hirnleistungstrainings mehrere Hinweise auf die unreife Sehorganisation, sodass ich die Hinzuziehung der  Optometrie empfahl. Der Befund war eindeutig. Frau Goeltzer schrieb: 

  • „Die unkorrigierte Hyperopie (Übersichtigeit) und deutliche Exophorie (latentes Auswärtsschielen). Lesen und Schreiben in der Nähe eigentlich gar nicht möglich“.
Perspektive

T.* erhielt zur Korrektur dieser Situation eine schicke Brille und so begann unsere Zusammenarbeit im  inklusiven unterrichtsbegleitenden Hirnleistungs-(Lateralitäts)- und Lerntraining. Die Tatsache, dass T.* trotz seiner reifungsbezogenen Schwierigkeiten das Schreiben erlernte, schreibe ich seinen Begabungsstärken wie:
- seinem ausgeprägten Willen
- seiner überdurchschnittlichen Sprachkompetenz, die er über viele Jahre nur mündlich    umsetzen konnte 
- seinen intellektuellen Fähigkeiten
 zu.
Mit der Auflösung seiner reifungsbiologischen Blockaden nahm der Jugendliche während der vergangenen Monate eine unglaubliche Entwicklung, die sich nach meinen Erfahrungen ausschließlich bei vorhandenen Begabungsstärken tatsächlich so rasant umsetzt, weil das Potenzial vorhanden ist. Die Schreibproben 1 und 2 belegen die Verbesserung der Handschrift. Insgesamt reduzierte sich die Fehlerquote von November 2013- März- 2014 um 50%.
Seit Beginn unserer Zusammenarbeit gab T.* nie wieder ein leeres Blatt in einer Klassenarbeit ab. In diesem Jahr wird T.* seinen MSA- Abschluss erreichen und ich empfehle ihm das Abitur zu machen und hoffe, dass ich ihn dahingehend überzeugen kann.

Es wird noch Zeit benötigen, bis der Jugendliche das Stigma, das mit der Zuschreibung, ein Legastheniker zu sein, der nicht schreiben kann, überwindet. Anders als in den vergangenen 10 Jahren hat er nun beste Chancen diesen Alptraum hinter sich zu lassen.

Ich wünsche T.* einen tollen Geburtstag und maximale Erfolge bei seinen nächsten Schritten!

*Name geändert
  



    K.C.R.12/12: Individuell unterwegs

    31.01.2014
    Konzepte, Netzwerke und Entwicklungen mit Aussichten

    So wie ich seit dem 24.12.2011 mit der Veröffentlichung meiner Website "lernenunddenken.de" begann,  für meine Leser entwicklungsbezogene Informationen zu Themen wie

    •  der Alphabetisierung,
    •  der Begabung, 
    • der Lateralität, 
    • der Winkelfehlsichtigkeit 
    • der erhaltenen Reflexe

    zu veröffentlichen, ist dies mein bleibendes Anliegen.
    Die hier benannten Kriterien leisten ihren Beitrag zur Verringerung von 
    Missverständnissen in der Beobachtung, der Erkennung und der Bewertung von Lern- und Verhaltensschwierigkeiten in der Pädagogik wie in der Psychodiagnostik. 
    Weil die gezielte Förderung erst dann eingeleitet werden kann, wenn wir die Bausteine von
     Lern- Aufmerksamkeits- und Verhaltensschwierigkeiten verstanden haben, beteilige ich mich mit den Beiträgen auf meiner Website an der Erweiterung dieser Sicht und lade Sie als meine Leser recht herzlich dazu ein.

    In der Praxis teile ich diese nachhaltigen Effekte in der interdisziplinären Zusammenarbeit, indem ich 
    die Ergebnisse meiner Pädagogischen Diagnostik unter Einbezug der  seitigkeitsbezogenen  Beobachtungen zur Sehorganisation an die Optometristin Frau Goeltzer* weiterleite.
    In der Regel geht der Besuch und der Sehtest bei Frau Goeltzer bei meinen Trainingspartnern mit dem Beginn der verbesserten Sehorganisation, die z.B. mit der Brille erreicht wird, einher. Die ausgewerteten Hinweise von Frau Goeltzer ermöglichen mir in einem weiteren Schritt den lerneffektiven Aufbau des Hirnleistungs-(Lateralitäts)- und Lerntrainings. 

    Aktuelle Ergebnisse aus der Pädagogischen Diagnostik
    Die Augenfehlstellung beeinträchtigt die Sehorganisation, die Koordination des Sehens, des Hörens mit der Hand und damit den Aufbau der kognitiven Stützfunktionen, die Verinnerlichung der Lateralisation sowie das Erlernen des Lesens und/oder Schreibens und erschwert und blockiert diese Entwicklungen maßgeblich. Anbei einige Befunde der vergangenen Wochen:

    • Von 10 untersuchten Persönlichkeiten zeigten 8 im Alter von 5,8- 48 Jahren massive Seitigkeitsentwicklungsschwierigkeiten, die auf die mangelhafte Organisation des beidäugigen Sehens und beidohrigen Hörens zurückzuführen waren.
    • Bei 4 von 5 untersuchten Schülern der Seeschule Rangsdorf im Alter zwischen 13- 17 Jahren bestätigte sich dieser Befund.
    • Ebenso litten 3 von 10 Schülern, bei denen die Winkelfehlsichtigkeit bis zum Erstbesuch in meiner Praxis augenärztlich nicht berücksichtigt wurde, unter dauerhaften Kopfschmerzen (täglich und über Jahre) und trugen Brillen, mit denen sich ihre Beschwerden wie das Lesen und/oder Schreiben nicht besserten.*

    Mit dem Hirnleistungs-(Lateralitäts)- und Lerntraining verbesserte sich:
    - die Konzentrations- und Gedächtnisleistung

    - die Seh- und Hörorganisation

    - die Lateralisation (kam zum Abschluss)

    - die Verarbeitungsgeschwindigkeit nahm zu

    - die Selbstorganisation
    - die sozial- emotionalen Basiskompetenzen

    - das Selbstbewusstsein und die Selbstsicherheit

    - die Auflösung von legasthenischen Beschwerden
    - die  positive Verstärkung der Begabungsstärken

    Vernetzung mit Aussicht
    Mit meinem Inklusiven Expertentraining vor Ort ist es in verschiedenen Berliner Bildungseinrichtungen gelungen, das Interesse bei den Kolleg/Innen in pädagogischen Arbeitsfeldern für die entwicklungsbezogenen Bausteine von Lernschwierigkeiten zu wecken und zum Netzwerken anzuregen.

     

    * Die von mir erhobenen Befunde aus der Pädagogischen Diagnostik wurden von der Optikerin Esther Goeltzer in Bezug auf die Sehorganisation der Persönlichkeiten überprüft und bewertet. Diese Zusammenarbeit erfolgt transparent für alle Beteiligten . 

     

     


     
    K.C.R.12/13:Weihnachtsmannnuss

    24.12.2013 
    Lernenunddenken.de seit zwei Jahren online


    Sehr geehrte Leserinnen und Leser meiner Website,

    auf diesem Weg bedanke ich mich für Ihre Besuche, Ihre Anfragen per E-Mail und per Telefon sowie Ihre Besuche in meiner Praxis.

    Ebenso bedanke ich mich bei meinen Kolleginnen und Kollegen aus meinem Netzwerk für die 
    mir entgegengebrachte Offenheit, für den Austausch sowie für die Unterstützung meiner Arbeit und meiner Konzepte.

    Der größte Dank gilt meinem Sohn, der die Ideen seiner Mutter mitträgt.

    Frohe Weihnachten und ein gesundes 2014
    wünscht

    K. C. Ruli
    s


     

    K.C.R.12/12: Weihnachtsmannparade

    24.12.2012
    Zum einjährigen Jubiläum meiner Website

    Die Erinnerung an die ersten Minuten, in denen ich meine Website vor genau einem Jahr  erstmalig im Internet sehen konnte, erfüllt mich bis heute mit Freude und Stolz, denn damit war es mir gelungen, mehrere für mich wichtige Komponenten zusammenzubringen:

    • Die Chance, meinen Lesern Informationen zu Themen wie der Alphabetisierung, der Begabung, der Seitigkeit, der Winkelfehlsichtigkeit wie der erhaltenen Reflexe und weiteren in dem ganzheitlichen Verständnis vom Lernen und Denken näher zu bringen.
    • Die Chance, mein Wissen, mein Können und meine dargestellten Erkenntnisse mit praxisorientierten Lösungsansätzen zu koppeln.
    • Die Chance, in meinem Blog/ „Aktuelles“ in Form von Kurzberichten, mir wichtige  Eindrücke und Resümees der bildungspolitischen Veranstaltungen, zu denen ich eingeladen war, an meine Leser weiterzugeben.

    Meine Website wird sich 2013 erweitern:
    Im Rahmen meiner Dissertation werde ich erstmalig bestimmte Seiten meiner Website in die aktive Auseinandersetzung mit pädagogischen Arbeitsinstrumenten der Frühförderung einbeziehen.

    Dies ermöglicht:

    • Die Erarbeitung und den Austausch mit meinen Kolleg/Innen aus den Einrichtungen
    • Die Erörterung von Schwerpunktthemen und Fragestellungen 
    • Die Einleitung von Kriseninterventionen
    •  die engmaschige Belgeitung von eingeleiteten Entwicklungen 
       

    In Ergänzung zu den behandelten Themen auf meiner Website werde ich 2013 den  dazugehörigen Glossar vorbereiten.

    Die Erinnerung an die ersten Minuten, in denen ich meine Website vor genau einem Jahr im Internet sehen konnte, erfüllt mich bis heute mit Dankbarkeit, weil die Unterstützung von Herrn Wilbrandt, der meine Inhalte grafisch auf den Punkt brachte, erst das Gesamtergebnis in seiner Umsetzbarkeit ermöglichte. Diese Qualität hat ihren Preis.Der geschaffene Wert jedoch ist für mich unbezahlbar.

    Leider lebe ich in einem Land, das bildungspolitisch rückwärtsgewandt ist und zu den Schlußlichtern in Europa gehört. Es ist in der Bildungspolitik leider noch nicht angekommen, dass wir, wenn wir die Zukunft schaffen wollen, kreative Querdenker benötigen.

    Und weil kreative und begabte Querdenker eine angemessene Bildung benötigen, werde ich mich weiterhin in bildungspolitische Themen einbringen und freue ich mich auf die Herausforderungen in 2013.

    Ihre
    K. C. Rulis


     

    K.C.R.:Frühförderung 10/98

    08.11.2012
    Frühförderung als Bestandteil der psychologischen Lern- und Begabungsförderung:
     „Zum vierten Elterngespräch in Berlin-Mitte “

    Die Bilanz der von mir in diesem Jahr begründeten offenen psychologischen Beratung mit dem Arbeitstitel „Das Elterngespräch“, das im regelmäßigen Rhythmus alle acht Wochen in Berlin-Mitte im Restaurant „Der Thüringer“ kostenfrei statt findet, stimmt mich zufrieden.

    Die Schwerpunkte:

    Weil Eltern von begabten und hochbegabten Kindern ebenso wenig eine Lobby haben, wie Eltern von Kindern mit Lern- und Entwicklungsschwierigkeiten, bietet das „Elterngespräch“ die Möglichkeit des Austausches, der psychologischen Beratung und der Vernetzung mit Kolleg/Innen aus den einzelnen Fachbereichen.

    • Die Veranstaltung wendet sich in ihrem offenen Charakter an alle Interessenten und ist barrierefrei.

    Zwischenergebnis:
    Die zunehmende Vernetzung mit den Kolleg/Innen aus den teilnehmenden Kindergärten des Projektes Runder Tisch“ (der Anna-Lindh- Schule mit acht 
    Kindergärten und der Zielsetzung, für die Kinder den Übergang zur Schule lerneffektiv vorzubereiten) verstärkt unsere Projektarbeit des Übergangsprojektes. Seit Sommer 2012  koordiniere ich im Rahmen meiner Dissertation und meiner Zusammenarbeit mit der Anna-Lindh-Schule-Berlin das Projekt.

    • Die Teilnahme der Kolleginnen Frau Havens und Frau Reichardt aus dem INA- Kindergarten sowie Frau Gebhardt aus dem ev. Kindergarten-Sophien sowie Eltern deren Kinder die besuchen, erweitert unsere bisherigen Arbeitsergebnisse des „Runden Tisches“ produktiv.
    • Über meine Website finden immer mehr Eltern, die mich in früheren ehrenamtlichen Beratungen aufsuchten, wieder zu unserem Kreis. Sehr freute ich mich über den Besuch von Frau Dr. habil. Eichhorn.
    • Die  (kinder)freundliche Unterstützung des „Thüringers“ ermöglicht uns in dem gepflegtem Ambiente der abgetrennten Galerie eine entspannte Gesprächsatmosphäre. Die zivilen Preise des Restaurants laden außerdem zum Genuss eines landestypischen Gerichtes aus Thüringen ein.

    • In dieser Weise fühle ich mich  nicht nur unterstützt sondern auch freundlich aufgenommen und freue mich auf die nächsten „Elterngespräche 2013“ mit aktuellen Themen zur psych. Lern- und Begabungsförderung  hier fortzusetzen:

      Am Donnerstag, den 10.01.2013 um 18:30 Uhr Im „Thüringer“ in Berlin- Mitte.

     

    08.10.2012
    Nichts ist in der Bildungspolitik so ungeklärt wie die Lehrerbildung

    Seit Beginn des neuen Schuljahres 2013 besuchte ich verschiedene bildungspolitische Podiumsdiskussionen. Dabei ist der Focus auf folgende Themen gerichtet:
    die Strukturierung,  die Finanzierung und die Organisation der Schule, des Lernens und  Lehrens in Berlin.
    Gleich am 05.09.2012 stellte die Senatorin für Bildung, Jugend und Soziales und Wissenschaft, Frau Sandra Scheeres im  bildungspolitischen Forum der Friedrich-Ebert-Stifung  die jeweiligen Schwerpunkte der Rollenverteilung des zweigliedrigen Schulsystems bestehend aus den Integrierten Sekundarschulen (ISS) und Gymnasien zur Diskussion. Das Echo der Kolleg/Innen aus dem Publikum der sehr gut besuchten Veranstaltung erwies sich als überwiegend kritisch.
    In diesen Diskurs mündet der Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung  (FAZ) vom 27.09.2012 von Heike Schmoll  mit dem Titel „Inklusion nicht ohne zeitweise Trennung“. Bereits im ersten Satz treffen Frau Schmolls Worte auf meine Gedanken: „ Nichts ist in der Bildungspolitik so ungeklärt wie ausgerechnet die Lehrerbildung.“
    Der Artikel spiegelt mir inhaltlich wieder, wie sich der Begriff „Inklusion“ offenbar dazu eignet, nicht nur unterschiedlich aufgenommen, unterschiedlich verstanden sondern auch ebenso unterschiedlich definiert zu werden. Dabei frage ich mich, ob das unterschiedliche Verständnis dieses Begriffes wohl einer der Gründe sein mag, weshalb  der bildungspolitische Weg in eine Verbesserung der Lern-Lehr-und Arbeitsverhältnisse an Berlins Kitas und Schulen bislang steinig ist?
     Frau Schmoll fasst die Ergebnisse der von Bildungssenatorin Scheeres einge-setzten Kommission von Bildungsfachleuten, der der emeritierte Direktor des Max-Planck-Institutes für Bildungsforschung  Prof. em. Dr. Jürgen Baumert vorsteht, zusammen. Dabei empfinde ich die hier benannte Aufnahme der klinischen Entwicklungspsychologie in pädagogische Arbeits- und Ausbildungsfelder als überfällig. Anders als hier formuliert, würde ich sogar noch einen Schritt weiter gehen und Entwicklungspsychologie  prüfungsrelevant im Grund-und Hauptstudium aller pädago-gischen Berufe eingesetzt wünschen. Ein weiterer Fortschritt ist, dass die Situation, der Einsatz wie die Ausbildungskriterien für den Fachbereich Sonderpädagogik auch unter Einbezug von Interdisziplinarität  erkannt und überarbeitet werden sollen. Dazu Baumert: ,,Wir wissen so gut wie nichts über den Erfolg der sonderpädagogischen Förderung auch nichts über Rückschulungen an Regelschulen." Ist dies nicht ausreichend als Beleg dafür, dass die Bildungshierachien im Schulbetrieb überarbeitungswürdig geworden sind?   
    Die Expertise mit bildungstheoretischen, empirischen und pädagogischen Grundlagen zum Thema „Inklusion“, erarbeitet von Frau Prof. em. Dr. Annedore Prengel eignen sich vorab, um unter Einbezug des Schwerpunktes der „ Frühförderung“ als wichtigstes erstes Glied in der Kette von Entwicklung, Lernen und Lehren zu erfahren, wie die  inklusive Basis von Beginn an geschaffen werden kann, damit der pädagogische Blick statt auf die Mängel gerichtet, sich der Vielfalt öffnen kann.
    Vielfalt beginnt bei jeder/m von uns und setzt voraus, dass alle am Lehrprozess Beteiligten ihr Verständnis und ihre Auffassung des Lehrens und Lernens überprüfen, diese aufeinander abstimmen und damit in ihrem Team in ihrem Kollegium der „Vielfalt“ die Tür öffnen. Auf dieser Ebene bilden entwicklungspsychologische Grundlagen die Basis für eine heterogene Lern- und Lehrumwelt. Es betrifft vor allem die Berliner Universitäten, sollte die Lehre doch wieder als wichtiger Impulsgeber fungieren und damit  nachhaltige Entwicklungs- und Lernprozesse mit vielfältigen interdisziplinären Wirkungskreisen für alle Beteiligten ankurbeln.

    Bis dahin liefert die bildungspolitische Expertenkommission, in dem sie plant Kinder, die als „nicht beschulbar“ gelten, über eine therapeutische Betreuung auszuschulen, ihren Beleg dafür, dass die Schule noch nicht reif für die Aufnahme von inklusiven Konzepten im Lernen und Lehren ist.  
    Ebenso frage mich, ob wir wirklich das derzeit medienwirksame Konzept von Prof. Dr. Gerald Hüther „Schule im Aufbruch“, das nichts anderes als viele inklusive Elemente enthält, benötigen? Das begleitende Buch mit dem widersprüchlichen Titel „Jedes Kind ist hoch begabt“, lässt meiner Meinung nach die Substanz vermissen. Dagegen wäre die  strukturelle Substanz in der aktuell schwierigen pädagogischen Diskussion zu Themen der Begabungsförderung mehr als wünschenswert.

    Wenn ich bedenke, dass die britische Regierung Inklusion als „Grundstein ihrer Bildungspolitik“ bezeichnet, frage ich mich, wo wohl der Knoten sein mag, der verhindert, dass dies bei uns in Berlin möglich wird? Auf die Lösung des Knotens, bin ich schon sehr gespannt. Bis dahin wird die Bildungspolitik wie die Lehrerbildung wohl ungeklärt bleiben.

     


    10.05.2012
    Expertentag im Verbund Mitte an der Anna-Lindh-Schule

    Heute folgte ich, gemeinsam mit meiner Kollegin, Frau Dr. habil. Renate Eichhorn der Einladung zum Expertentag der Verbundschulen aus Berlin-Mitte. 
    An der Anna-Lindh-Schule in Berlin-Wedding präsentierten sich alle Schulen, die dem Verbund zur Förderung von begabten und hochbegabten Kindern angeschlossen sind, mit eigenen  musischen Programmpunkten sowie  mit der Präsentation ihrer aktuellen Projekte, die wir in den Klassenräumen des Erdgeschosses und des ersten Stockwerks der Anna-Lindh-Schule besuchten. In der Aula der Schule 
     musizierten, sangen, tanzten und schauspielten die Schülerinnen und Schüler für alle Gäste, sodass ein vielseitiges Programm dargeboten wurde.
    Der Programmpunkt „Die alte Dampfeisenbahn“, aufgeführt von der Trommelgruppe der Carl-Kraemer Grundschule (Leitung Frau Fänger u. Frau Schulz) berührte mich, denn hier konnten wir praxisnah miterleben, wie mit einfachsten Mitteln und hoher Kreativität individuelle Förderung zur Begabungsförderung wird.
    Der komponierte Song von Henk Hogerzeil mit seiner Band von der Papageno-Grundschule in deutscher Sprache vorgetragen, verlangt nach mehr, denn der Gesang in deutscher Sprache erwies sich nach meinem Empfinden wesentlich ausdrucksstärker als die in englischer Sprache vorgetragenen Songs.
    Das Stück „sporty Rap“
     aufgeführt von den Schülern der Grundschule am Koppenplatz wurde sogar von den Schülern  und dies in Eigenregie ohne pädagogische Begleitung konzipiert und vorbereitet, was ich erst nach der Aufführung im Gespräch mit der Schulleiterin Frau Dr. Thiele erfuhr. Erwähnen möchte ich das präsentierte Projekt „Links in der Glastür“, in dem sich die Projektgruppe des John-Lennon-Gymnasiums mit ihrer Lehrerin Frau Benning  mit dem Werk des Komponisten Phillip Glass auseinandersetzte.
    Die physikalischen Experimente u. d. Leitung von Herrn Schorn mit den Schülern der Klasse 9 vom Lessing-Gymnasium zum Thema „Unser Ökohof verändert sich – ein Beitrag zur Klimaveränderung“ beeindruckte uns alleine schon deshalb, weil Herr Schorn in der eigenen Begeisterung für sein Fach, gemeinsam mit den Schülern „Physik zum Anfassen“ in der Art präsentierte, in der die Auseinandersetzung und das Mitmachen eine Freude ist.
    Wie bei jedem guten Event, sind die Kollegengespräche ein wichtiger Bestandteil der Veranstaltung. Das steht für unsere Vernetzung, und für den Boden, auf dem neue Projekte angeschoben werden für die Schülerinnen und Schüler der Verbundschulen aus Berlin-Mitte.
    Einen herzlichen Dank für den beeindruckenden Nachmittag an die  Verantwortliche der Veranstaltung, Frau Diehm von der Anna-Lindh-Schule. 


     

     

    19.03.2012
    Einladung zur Präsentation des Berichtes der Schulinspektoren an der Anna-Lindh-Schule-Berlin

    Die heutige Präsentation des Berichtes der Schulinspektoren an der Anna-Lindh-Schule für das Schuljahr 2011, zu der ich als Mitglied des „Fördervereins Pfiffikus zur Unterstützung hoch begabter Kinder e.V.“ eingeladen war, hat mich zutiefst berührt.

    • Die Anna-Lindh-Grundschule wurde heute in allen untersuchten Parametern von der Schulinspektion als eine der besten Schulen Berlins bewertet. 

    Ich freue mich sehr für das Kollegium und vor allem für die Schülerinnen und Schüler, die dort einen Ort finden, an dem sie nicht nur in ihren Stärken anerkannt und gefördert, sondern als Persönlichkeiten behandelt werden.

    • Die Anna-Lindh-Schule gehört zu den Orten in dieser Stadt, an denen die Schülerin/der Schüler im Mittelpunkt steht, an dem das Lernen nicht bewältigt sondern mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln von allen Beteiligten nach Kräften gestaltet wird.

    Ich freue mich und bin stolz darauf, diese Schule mit meinem „Expertenprojekt“ sowie im Rahmen meiner Dissertation in den Schwerpunkten der Begabungsförderung in der Kooperation mit den Kindertagesstätten aus der Umgebung unterstützen zu können und bin sicher, dass die pädagogischen Wege, die wir hier gehen, wegweisend für die Zukunft sind.



    05.03.2012
    Fachtag des Netzwerkes „Begabtenförderung in Berlin“
    - Veranstaltung der Senatsverwaltung im sozialpäd. Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg -

    Neben dem Impulsreferat von Herrn Prof. Dr. Siegfried Preiser ( Psychologische Hochschule-Berlin) zum Thema: „Entwicklung der Leistungsmotivation im Schulalter“, begeisterte mich an der Veranstaltung, an der ich für den „Förderverein Pfiffikus zur Unterstützung hoch begabter Kinder e.V.“ teilnahm, vor allem die Zusammenarbeit in der Arbeitsgruppe bestehend aus Frau Diehm und Frau Bach von der Anna-Lindh-Schule.

    Wir analysierten ein Fallbeispiel zum Thema: „begabungsorientierte Förderberatung“  und erarbeiteten umfassende praxisorientierte Handlungsansätze, bei denen wir alle für uns wichtige Parameter für den Schüler und seine Familie berücksichtigten.
    Unser rasantes Arbeitstempo, wie der umfassende Austausch, die blitzschnelle Analyse und Gliederung von entscheidenen Schwerpunkten empfand ich als stimmig und für mich sehr produktiv. Die erzielten Ergebnisse der insgesamt acht Arbeitsgruppen wurden im Plenum zusammengefasst, wobei sich recht unterschiedliche Denk- Analyse- und Arbeitsansätze darstellten. 

    Dieses wichtige  Vorgehen aus der Vernetzung von Theorie und Praxis wird dringend für die handlungsorientierte Schule benötigt. Es wäre wünschenswert, Veranstaltungen zur pädagogischen/psychologischen Begabungsförderung zukünftig als „Jour-Fix“ in engmaschigeren Abständen zu erleben.

     

     

    12.01.2012:
    Meine Stadt, mein Land, meine Sprache: 
    Analphabetismus und Schulbildung in Deutschland

    Heute, am 12. Januar 2012 ist der Tag, an dem die verantwortliche CDU Politikerin Maria Böhmer für die Bunderegierung den Migrationsbericht 2010 einem breiten Medienaufgebot präsentierte. Die politisch Verantwortliche betont die Vorzüge unserer deutschen Schulbildung und wie diese auch deutschen Bürgern mit ausländischen Wurzeln zugute käme. Gleich neben der Belobigung der Bildungserfolge für 16 Millionen der Mitbürgerinnen und Mitbürger, deren Eltern ehemals in Deutschland einwanderten, werden vor allem die verbleibenden Schwierigkeiten herausgestellt, die unsere Mitbürger als „Migranten“ immer noch in der Aneignung der deutschen Sprache und der Schulausbildung hätten.

    An dieser Stelle meint „Migration“ nicht erzielte Bildungserfolge, sondern negative Zuschreibungen. Migranten sprechen ein schlechtes Deutsch, können schlecht schreiben und lesen und selbst, wenn 16 Millionen von ihnen sich erfolgreich beweisen, gibt es noch die vielen … – soweit das Vorurteil.

    Vor diesem Hintergrund richte ich meinen Focus auf die beständige Zunahme von deutschen Analphabeten. Die in 2011 in Hamburg veröffentlichte Studie „leo – Level One Survey“ benennt es genauer: In der Größenordnung des funktionalen Analphabetismus wird „das fehlerhafte Schreiben“  ausgewiesen. Es betrifft 25 Prozent der erwerbstätigen Bevölkerung zwischen 18 und 64 Jahren und damit 13 Millionen Deutsche, die mit einem gebräuchlichen Wortschatz nur fehlerhaft lesen und schreiben können.

    Bedenkt man, dass die deutsche Rechtschreibung in der Regel bis zum Ende der Grundschule als abgeschlossen gilt und 13 Millionen Deutsche sich nicht durch sie mitteilen können, stellt sich mir die Frage nach der Ausrichtung von bildungsorientierten Prioritäten unserer Schulbildung und vor allem der Ausbildungsqualität der Lehrberufe.

    Der „leo – Level One Survey“ bestätigt, dass es in einem der reichsten Industrieländer der Welt zahllose Deutsche gibt, die zu „Migranten“ in ihrer eigenen Sprache geworden sind, weil sie nicht lernten, diese im Lesen und Schreiben zu beherrschen. Der Survey weist außerdem aus, dass Betroffene das Lesen und Schreiben vermeiden. Welche Bildungsperspektive entsteht daraus?


     

    24.12.2011, 00:01 Uhr:

    Heute, an meinem 51.Geburtstag gehe ich mit meiner neuen Website online.

    Zunächst möchte ich mich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Jobcenters Steglitz-Zehlendorf bedanken, die mich in meiner schwierigen Lebenssituation unterstützten und ermutigten.

    Des Weiteren gilt mein Dank Herrn Wilbrandt, der mir als Webdesigner zur Seite steht. Ihm danke ich für alle kreativen  Gestaltungsmöglichkeiten, mit denen ich meine Ideen und mein Wissen jetzt und zukünftig vielfältig und doch übersichtlich unter einen Hut bringen kann, sodass es nicht nervt.

    Danke auch meiner Kollegin Frau Dr. habil. Eichhorn, mit der ich in  der pychologischen Schullaufbahnberatung des Fördervereins ,,Pfiffikus" tätig binDie vier Jahre, in denen wir ehrenamtlich zusammen arbeiteten, haben mir viele wichtige Anstöße gegeben- bis hin zum Start meiner Dissertation.

    Danke meinen Freunden für deren offenen Ohren und die vielseitige Unterstützung und meinem Sohn Noah, der seiner Mutter mit seiner Pubertät jeden Tag verdeutlicht, wie schön es ist, dass trotz aller Schwierigkeiten jeder Tag unser Tag ist.

    C.R.19.08.19- Garderobenkultur

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     





    Studien und Informationen zum fachlichen Hintergrund meines Beitrags:

    kmk- Beschluss aus 06-2015

    http://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/pdf/350-KMK-TOP-011-Fu-Leistungsstarke_-_neu.pdf

     

     

     

      Neues zur Inklusion: 

     http://inklusionsfakten.de/category/was-ist-inklusion/ 

     Andreas Schleicher: Studie zum digitalen Lernen
     

    http://www.oecd.org/education/students-computers-and-learning-9789264239555-en.htm

     
     Bepanthen- Studie- 2015 zu Stressoren bei Kindern:

    kinderförderung.bepanthen.de/sozialforschung/stress-studie-2015/

     

      Dr. Uwe Scharschmidt: Die Potsdamer Lehrergesundheitsstudie:

    https://www.zlb.uni-freiburg.de/derlehrerberuf/dateien/schaarschmidt-heidelberg-09.pdf

    Kultusministerkonferenz, Quelle: Harenberg- Literaturkalender 2016

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    KCR 08/1994: "Wo die wilden Kerle wohnen"- Proben in der Kulturbrauerei- Berlin

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     Filme von Cosima Jagow- Duda: 

     

    2014: Willkommen in Hoyerswerda 

    • Erstausstrahlung des Films „Bethlehem 2015“am
      25.12.2015 um 18:10 Uhr im rbb- Fernsehen


    Weitere Informationen: www.rbb-online.de/himmelunderde

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    KCR-27.11.15: J.* Präsentation im Martin- Gropius- Bau

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Neues Erleben

    Wieder seh ich Schleier sinken,
    Und Vertrautetes wird mir fremd,
    Neue Sternenräume winken,
    Seele schreitet traumgehemmt.

    Abermals in neuen Kreisen
    Ordnet sich um mich die Welt,
    Und ich seh mich eitlen Weisen
    Als ein Kind hineingestellt.

    Doch aus früheren Geburten
    Zuckt entfernte Ahnung her:
    Sterne sanken, Sterne wurden, 
    Und der Raum war niemals leer.

    Seele beugt sich und erhebt sich,
    Atmet in Unendlichkeit,
    Aus zerrissnen Fäden webt sich
    Neu und schöner Gottes Kleid.

    Hermann Hesse: Eigensinn mach Spaß, 2012 S. 92

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     





    Weitere Informationen zur JuniorAkademie Berlin und Kontakt:

    www.berlin.de/sen/bildung/foerderung/begabungsfoerderung/sommercamps.html

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    KCR 01/15: Thomas Grallas Lesezeichen

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Nachdem das Bild soweit gediehen war, dass Gaugin sich ein Urteil darüber bilden konnte, war es, als erwache er zu neuem Leben. Er fühlte, dass es mit seinen Kräften und seiner Energie nicht zu Ende war, dass er noch etwas zu sagen hatte.
    Pola Gaugin, 1950 S. 214.



    Bildnachweis:
    Pola Gaugin: Mein Vater Paul Gaugin, Henschel- Verlag, Berlin 1950, S. 217

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    „Die Deutschen arbeiten an ihrer Nationalität, kommen aber damit zu spät.
    Wenn sie diesselbe fertig haben, wird das Nationalitätswesen in der Welt aufgehört haben.“
     
    Heinrich Heine














    Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier:
    www.freiheit.org/webcom/show_article_bb.php/_c-118/_nr-30122/i.html

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    K.C.R.:11/2013: T.* 17,4 Jahre, Diktatübung 1
    K.C.R. 03/14: T*. 17,5 Jahre alt, Diktatübung 2

     

     

     

     





    „Für uns heißt Lernen: Das Unbekannte begreifen.“

    (Moshé Feldenkrais: Bewusstheit durch Bewegung, 1987, S.137)

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    K.C.R.03/13: Erzieherdemo- Berlin-Mitte

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     


     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     


     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Informationen zum Thema:
    -Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 27.09.2012, S.8
    -Tony Booth u.a.: Index für Inklusion, GEW-Frankfurt a.M. , 5. Auflage 2012

    EmpfehlungDas besondere Buch:
    -Annedore Prengel: Inklusion in der Frühpädagogik, Deutsches Jugendinstitut e.V. 2010